DGHT Stadtgruppe München


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Termine 2019

Unsere Treffen finden in der Regel am dritten Donnerstag des Monats um 19:00 Uhr statt, aus verschiedenen Gründen ( Feiertage, Referent) kann es davon abweichend aber auch der 2. oder 4. Donnerstag des Monats sein

im
Riegerhofer
Riegerhofstr. 20


Donnerstag 17.01.2019

Dr. Laura Bok:

Uganda - mehr als "nur" Gorillas und Schimpansen



Denkt man an das Land im Osten Afrikas, so denkt man womöglich an das mächtige Rwenzori-Gebirge, den weithin bekannten Victoriasee, und natürlich an Berggorillas und Schimpansen. Doch auch aus herpetologischer Sicht hat Uganda viel zu bieten - mit Gabun- und Nashornviper, Schwarz-weißer Kobra, Jameson´s Mamba und mehreren Arten Buschvipern befindet sich auf der Artenliste alles was Rang und Namen hat. Laura Bok hat in ihrem Bildvortrag sowohl die herpetologischen als auch landschaftlichen Highlights einer zweiwöchigen Expedition nach Uganda zusammengestellt - und die obligatorischen Gorillas und Schimpansen werden auch nicht zu kurz kommen




Donnerstag 21.02.2019

Dr. Frank Glaw:

Verbreitung und Biogeographie der Barrenringelnatter (Natrix helvetica) in der Alpenregion



Die genetischen Untersuchungen von Carolin Kindler et al. zur Phylogeographie der Ringelnatter haben das Verständnis über diesen Artkomplex erheblich erweitert, aber gleichzeitig auch viele neue Fragen aufgeworfen. So ist die Verbreitung und genetische Identität der (in den Artrang erhobenen) Barrenringelnatter in der nördlichen Alpenregion noch weitgehend unklar. Neue genetische Untersuchungen an bayerischen Populationen und eine Durchsicht der alpinen Ringelnatterbestände in der Zoologischen Staatssammlung München haben zu überraschenden Erkenntnissen geführt, die im Vortrag vorgestellt werden. Um die Verbreitung der bayerischen Ringelnattern genauer zu untersuchen, ist für das Jahr 2019 ist ein Citizen Science-Projekt geplant




Donnerstag 21.03.2019

Monika und StefanLabes :

Terrarientechnik und
Terrarienplanung in unserer Hausanlage

Umzug mit der Reptilien-WG – fertig wird man nie….

Wir halten seit dem Jahr 2000 Reptilien. Aus zwei Tokehs und zwei Ritteranolis wurde im Laufe der Jahre eine „Wohngemeinschaft“ mit zeitweilig über 100 Tieren – inklusive diverser Gruppen und Grüppchen von Nachzuchttieren. Dann kam im Jahr 2013 der große Umzug in ein Eigenheim. Umziehen aus einem gemieteten Haus in ein neues Haus ist allein schon interessant, ein Abenteuer wird es dann mit Anhang: ein paar Dutzend Reptilien, kleinere und größere, Steppen- und auch Regenwaldbewohner, und unsere zwei zahmen Krähen nicht zu vergessen. Alle - inklusive uns Zweien - wollen alsbald gern wieder adäquat Wohnen und Leben...
Heute berichten wir über unsere Erfahrungen im Terrarienbau und mit den Bewohnern vor, während und nach dem Umzug ins Eigenheim.






Donnerstag 18.04.2019

Dr. Eberhard Meyer:

Guyana - Land der vielen Wasser



Im Nordosten Südamerikas, umgrenz von Surinam, Brasilien und Venezuela, liegt das kleine tropische Land Guyana. Etwa alle 7 Jahre erfährt dieses Land eine auserordentlich niederschlagsreiche Regenzeit. Dann treten alle Flüsse weit über die Ufer und das Hauptfortbewegungsmittel ist das Boot. 2010 war ein solches Jahr. Begleiten sie mich auf einem Streifzug durch eine atemberaubende Landschaft mit Regenwäldern, Schwarzwasserflüssen, Bächen, Wasserfällen, Savannen, Bergen und einsamen Straßen.
Ebenso atemberaubend sind Fauna und Flora dieses kleinen Landes. Im Gegensatz zu Mittelamerika sind Tiere hier scheu und es kostet viel Zeit, Amphiben, Reptilien, Fische und andere Tiere zu finden. Besuchen Sie mit mir Iwokrama, eine internationale Forschungsstation am Essequibo River, dem drittgrößten Fluß Südamerikas, eine von Amerindians betriebene Ecolodge in den Kanuku Mountains und den Kaieteur Wasserfall am Potaro River in den Pakairama Mountains, einem Teil des Guyana Hochlandes.




Donnerstag 16.05.2019

Kathrin Glaw:

Panama – Land zwischen Pazifik und Atlantik



In den Sommerferien fiel die Wahl unseres Urlaubsortes auf Panama. Bekannt hier vor allem durch die Schlagzeilen als Oase des Geldes. Aber Panama hat auch noch einiges an Natur zu bieten. Leider ist der August nicht die ganz optimale Reisezeit, da sehr viel Regen fällt und somit Exkursionen zum Teil zu echten Schlammschlachten werden. Aber ein paar Arten der bemerkenswert üppigen tropischen Fauna und Flora des Landes konnten wird doch entdecken
.




Donnerstag 17.10.2019

Dr. Laura Bok:


Chiapas, Oaxaca, Yucatán - Auf der Suche nach seltenen Salamandern im Südosten Mexikos


Zentralamerika ist ein Hotspot für Salamander und deren Liebhaber. Vier der größten unter ihnen verbrachten daher einen Monat im Südosten Mexikos, um im tiefen Dschungel, in engen Höhlen und zwischen majestätischen Maya-Ruinen nach besonders schönen und seltenen Arten zu suchen. Obwohl die Sommermonate in Mexiko der dortigen Regenzeit entsprechen, blieben die Regenfälle in diesem Jahr leider aus, und die extreme Trockenheit erschwerte die Suche nach Amphibien und Reptilien. Harte Arbeit und Durchhaltevermögen zahlen sich jedoch meistens aus, und so konnte das Team insgesamt über 100 Arten beobachten - darunter die begehrten seltenen Salamander, aber auch einige imposante Reptilien, wie zum Beispiel Arten der Gattungen Bothriechis, Micrurus, Abronia und Phrynosoma.
In ihrem Fotovortrag nimmt uns Laura Bok heute mit auf ihre Reise durch Chiapas, Oaxaca und die Yucatán-Halbinsel.




Donnerstag 21.11.2019


Dr. Eberhard Meyer:

Meeresschildkröten in Costa Rica, insbesondere an der Playa Ostional auf der Halbinsel Nicoya im Nordwesten des Landes.


Vor genau 30 Jahren, im September 1989, beobachtete ich zum ersten Mal die Pazifik-Bastardschildkröte (Lepidochelys olivacea) im Nordwesten Costa Ricas bei der Eiablage. Seit dieser Zeit bin ich unzählige Male an die pazifischen und karibischen Strände des Landes zurückgekehrt, um zu einer ganz bestimmtem Mondphase bei der Masseneiablage (im Spanischen "arrivada" genannt) dabei zu sein. Bis zu 1,5 Millionen Weibchen kommen in einer Woche an Land, um ihre Eier im Sand zu vergraben. Unzählige Räuber (incl. Mensch) lauern bereits bei Sonnenuntergang auf das nächtliche Spektakel. Daneben machen wir einen kleinen Abstecher nach Palo Verde ins Landesinnere der Halbinsel Nicoya am Río Tempisque, wo in den Monaten des Nordwinters unzählige Vogelarten an den eintrocknenden Seen eines großen Sumpfgebietes überwintern.






Donnerstag 12.12.2019

Mathias Lang und Merlin Weiss:

Indien



Jedes Jahr sterben weltweit geschätzte 138.000 Menschen durch Bisse giftiger Schlangen, ca. 46.000 davon alleine in Indien. Eine oft erschreckend realitätsferne Wahrnehmung der Tiere in allen Gesellschaftsschichten, genährt durch falsches oder nicht vorhandene Wissen, trägt dazu bei, dass diese Zahlen in den vergangenen Jahren alles andere als gesunken sind. NGO’s sowie nicht organisierte “Snake Catcher” spielen gerade in den abgelegenen Regionen Indiens eine zentrale Rolle im Konflikt zwischen Mensch und Tier. Jedoch herrscht hier oft ein Mangel an adäquater medizinischer Versorgung sowie an Sachkunde und professioneller Ausrüstung. An letzteren beiden Problemen haben wir versucht anzupacken. Auf unseren Reisen durch Indien arbeiteten wir mit verschiedenen NGO’s zusammen und erlebten deren Wirken hautnah mit. In Kooperation mit der Auffangstation für Reptilien München und dem Gefahrtierschulungszentrum (GTSZ) konnten wir in jene Regionen professionelle Ausrüstung liefern und trainierten und unterstützten die Snakecatcher auf ihren Resche-Einsätzen sowie in ihrer Aufklärungsarbeit.


Im Anschluß an den Vortrag findet unser jährlicher Fotowettbewerb statt!




Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde Stadtgruppe München | dght-stadtgruppe-muenchen@web.de

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